| Intels neue Garde kommt Mitte 2006 (Update) |
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| Hardware |
| Geschrieben von: pco |
| Dienstag, den 16. August 2005 um 09:49 Uhr |
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Während AMD in wenigen Jahren 30% des Prozessormarktes inne haben will, plant Intel das Performance-Comeback.
"Conroe" soll den angeschlagenen Ruf auf dem Desktop retten, "Woodcrest" auf dem Server-Sektor. Er soll kälter bleiben, bei mehr Leistung. Man wolle besonders auf die modernen Ansprüche im Bereich Multitasking und Effizienz wert legen. Obwohl viele einen Desktop-Aufguss des Pentium-M (Dothan bzw. Nachfolger Merom) erwarten, voraussichtlich mit mehreren Kernen, spricht Intel von einer neuen Architektur. Das ist sicherlich keine neue Nachricht, doch erstmals bezieht Intel zu diesem "Gerücht" Stellung und will die Prozessoren auf der nächsten IDF vorstellen - das ist in genau 7 Tagen. Dies kommt einem Geständnis gleich. Dem Geständnis, dass man sich mit der Netburst-Architektur des Pentium4 verrechnet hat. Dass man nun zurück muss, um einen Schritt nach vorne zu kommen. Der Pentium-M liegt nämlich rein architektonisch dem Pentium3näher als dem Pentium4 und erinnert man sich an die grauen Tage eines Pentium3 Tualatin zurück, erinnert man sich, dass dess 1GHz-Variante sogar den 1,6 GHz Big-Willy (Willamette) Pentium4 das Fürchten lehrte. Darauf basierend entwickelte Intel die für Centrino grundlegenede Pentium-M-Architektur mit dem Banias-Kern für Notebooks. Dieser wiederum konnte schon in der billigen 1,4GHz-Variante den Pentium4 mit über 2 GHz das Fürchten lehren - aber halt nur auf Notebooks. Irgendwann im Laufe der vergangenen Monate verdichteten sich die Gerüchte, Intel wolle weg von der Intel Netburst-Architektur - hin zum Pentium-M auch auf dem Desktop. Derzeit übrigens noch eine überteuerte, aber machbare Lösung. Konkurrent AMD hat dabei gut lachen. Ihre Dual-Core-Variante des Opteron ist bereits im Markt, Intels Dual-Xeon für den Spätherbst angekündigt. Der Athon64 ist ein sehr erfolgreicher Prozessor, der auch zukünftig Marktanteile sichern wird, während Intel derzeit nicht wirklich viel entgegenzusetzen hat. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass AMD in der letzten Woche verlauten liess, man strebe einen Marktanteil im Buisiness-Bereich (Server + Desktops) von 30% bis 2009 an. Der derzeitige Marktanteil beträgt 11% und das ist viel! Diese Ankündigung stellt eine eindeutige Provokation für Intel dar. AMD hat sich IBM ins Boot geholt und baut derzeit die Partnerschaft mit Big Blue aus. Insbesondere in Sachen Forschung für neue Lithografie- und Packagingverfahren, sowie in der Entwicklung stromsparender neuer Chips will man enger zusammenarbeiten. Derweil machte Intel in der letzten Woche wieder Negativschlagzeilen, mit der Rückrufaktion von P4-Prozessoren (Chargen-No. 3502A770), welche Probleme mit der Kühlung zu haben scheinen. Genaueres sagt Intel dazu nicht, es wird vermutet der mitgelieferte Boxed-Kühler ist schlicht unterdimensioniert. Währenddessen versucht Intel dem Kunden seine Plattformen wieder schmackhaft zu machen, sei es durch Preissenkungen, wie letzte Woche von bis zu 30% für Pentiums der D-Serie, oder aber durch die Bekanntgabe, das Chipsatzschmiede SiS nun das Billigsegment der Mainboardchipsätze überlassen wird. Orthy: Vielleicht besinnt sich Intel auf alte Qualitäten. Sie haben die Größe und die Power die beste Architektur vorzulegen. Der Grund für die Misere ist sicher auch ein wirtschaftlicher. Denn als die Netburst-Architektur aus der Taufe gehoben wurde, hat sicherlich keiner daran gedacht, dass AMD mit dem Athlon derart viel Boden macht. |



Der September ist da, somit der Herbst, die kühleren Temperaturen können genutzt werden, die von Messen überhitzen Gehirne abzukühlen - prima zu dieser These passt dann auch die Revision B eines Klassikers von Alpenföhn ... mehr dazu wie immer im Forum:
Ein neuer Spieler betritt das Feld, weitgehend unbekannt, doch ab heute nimmer unebeachtet - das liegt am Supertower "Colossus", denn damit zieht BitFenix die Blicke an.
Seit geraumer Zeit warten Freunde der bärenstarken Lüftkühlung
schon auf einen neuen Kracher von Xigmatek - heute ist es so weit: der "Aegir" ist da!